Opfer von Überschwemmungen in Kerala können den Standort offline mit Google Maps Plus-Codes teilen

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Daniel Benson

Selbst wenn sie offline sind, können die Flutopfer in Kerala mit ihren Android-Smartphones oder -Tablets den Pluscode ihres genauen Standorts generieren und weitergeben, um ihren Aufenthaltsort zu bestimmen und es den Rettungskräften zu erleichtern, sie zu erreichen, sagte Google am Samstag.

Benutzer können ihre Pluscodes über einen Sprachanruf oder eine SMS teilen, wenn sie keine Internetverbindung haben. Plus-Codes funktionieren genauso wie Straßenadressen. Wenn eine Adresse nicht verfügbar ist, können Sie einen Pluscode verwenden, um einen Platz in Google Maps zu finden oder freizugeben. Ein Pluscode enthält 6 oder 7 Buchstaben und Zahlen sowie eine Stadt.

Um den Pluscode für einen Ort auf einem Android-Telefon oder -Tablet zu finden, müssen Benutzer die Google Maps-App öffnen und einen Ort berühren und halten, an dem sie eine Stecknadel in Google Maps ablegen können. Sie müssen dann auf die Adresse oder Beschreibung unten tippen und nach unten scrollen, um den Pluscode zu finden.

Unsere Gedanken sind bei denen in Kerala. Helfen Sie mit #personfinder, vermisste Personen aufzuspüren: https://t.co/8EECLFpCqv #KeralaFloods pic.twitter.com/mo9VM3Uph4

- Google India (@GoogleIndia) 16. August 2018

Um mit einem Plus-Code nach einem Ort zu suchen, müssen die Retter oder Familienmitglieder der Flutopfer lediglich den Plus-Code in das Suchfeld der Google Maps-App eingeben.

Überfließende Flüsse und eine Reihe von Erdrutschen im Bundesstaat haben am Samstagmorgen den Tod von 180 Menschen verursacht. Mehr als drei Lakh mussten in rund 2.000 Hilfslager umziehen.

Seit dem 9. August wurden fast 7.000 Menschen gerettet und rund 900 medizinisch versorgt.

Twitter sagte Anfang dieses Monats, dass in Hochwassersituationen, in denen die Kommunikationsdienste eingeschränkt sind und die Internetverbindung schlecht ist, die Verwendung des datenfreundlichen „Twitter Lite“ Menschen dabei helfen kann, sich problemlos mit Regierungsbehörden, Hilfsorganisationen, Medien und Freiwilligen in Verbindung zu setzen.

Man kann Hashtags wie #KeralaFloods, # KeralaFloods2018 auf Twitter verwenden, um Informationen zu Hilfsaktionen wie den Standorten von Hilfszentren zu finden.

Facebook aktualisiert auf seiner Crisis Response Page Informationen zur Hochwassersituation in Kerala. Der Social-Networking-Riese hat letzte Woche das Tool „Safety Check“ aktiviert, mit dem Benutzer angeben können, ob sie sicher sind oder nicht.


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